NETZWERKPARTNER

Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58
Di. - So. sowie feiertags:
10:00 - 17:00 Uhr

UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

März bis Juni 2019
KIDS IN!
Mitmach-Aktionen für junge Besucher ab 6 Jahren

3. März-26. Mai
Als Künstler Emden inszenierten
Begleitprogramm

6., 13., 20., 27. März sowie 3. und 10. April
Passionsandachten im Landesmuseum
Wenn alles bricht – Mit Umbrüchen leben

vorübergehende Schließung
Abteilung Ur- und Frühgeschichte/ Frühes Leben an der Küste
vorübergehende Schließung

20. März - 18:15-19:00 Uhr, Rummel
Not beschreien
Passionsandachten im Landesmuseum: Wenn alles bricht – Mit Umbrüchen leben

27. März, 18:15 - 19:00 Uhr, Rummel
Abschied nehmen
Passionsandachten im Landesmuseum: Wenn alles bricht – Mit Umbrüchen leben

12. April - 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr, Rummel
Fahrt dör de Tied
Jan Cornelius im Dreeklang Ensemble mit Christa Ehrig (Cello) und Klaus Hagemann (Gitarre)

19. Mai 2019, Rathaus am Delft
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
Museen - Zukunft lebendiger Traditionen

REICHTUM UND BÜRGERSTOLZ

In ihrer „Goldenen Zeit“ im 16. und 17. Jahrhundert mangelte es der Stadt Emden nicht an Selbstbewusstsein, das sich auf vielfältige Weise äußerte. Der lebhafte Handel ermöglichte die Herstellung von Silbergerät – wie dem prunkvollen Ratssilber – und die Anschaffung kostbaren Porzellans aus China. Die wirtschaftliche Kraft der Stadt stärkte Gilden und Zünfte; Handwerkszweige wie die Goldschmiedekunst und Zinngießerei florierten. Selbst eine eigene Münze betrieb man. Die fast lebensgroßen Porträts reicher Damen auf Gemälden oder der Import der für Ostfriesland typischen bemalten Fliesenbilder aus den Niederlanden zeigen den Reichtum der Bürger. Auch die Fassaden ihrer Häuser ließen die Emder prunkvoll verzieren und stellten so – ganz uncalvinistisch – ihren Wohlstand zur Schau.

Typisch für jene Zeit ist die Familie des aus England stammenden Tabakhändlers Thomas Payne. Sein Firmenzeichen war der Elefant mit einem Fass im Rüssel, das Allianzwappen der Paynes hingegen – mit der ritterlichen Helmzier – war eher adligen Gepflogenheiten nachempfunden.