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Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 50

Öffnungszeiten:
Di - So: 10:00-17:00 Uhr
Mo geschlossen sowie an Karfreitag, 24.12., 25.12. + 31.12. + 1.1.
Ostermontag, Pfingstmontag und am 26.12. geöffnet

UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

FREITAGS, 15:30 - 17:00 UHR
KIDS KREATIV
Programm für kreative Köpfe von 6 bis 10 Jahre

9. Mai - 16:00 Uhr, Museumsvorplatz
ZICKZACK - Emder Backsteinexpressionismus vor 100 Jahren
Eröffnung der Sonderausstellung und Verleihung des Museumspreises 2026 des hbs kulturfonds in der Niedersächsischen Sparkassenstiftung

9. Mai - 10:00-14:00 Uhr
3. Emder Büchertag im Rathaus Karree

9. Mai, geöffnet ab 15:00 Uhr
Vormittags aus organisatorischen Gründen geschlossen
heute ab 15:00 Uhr geöffnet

17. Mai - 10:00-17:00 Uhr
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
Museen mit Freude entdecken

19. Mai - 19:00 Uhr, Vortrag von Jasmin Alley (Philipp Ost)
Zwischen Fläche und Metropole
Backsteinexpressionismus in Emden und der Weimarer Republik

21. Mai - 18:00 Uhr, Vortrag im Rummel von Katrin Himmler
Die Ziele der „Neuen Rechten“ und ihre Anknüpfungspunkte zum Nationalsozialismus
Ideologien, Verantwortung und gesellschaftliche Herausforderungen

HANDEL UND HAFEN

Die Zeit vom 17. bis zum 19. Jahrhundert war, gemessen am vorangegangenen rasanten Aufstieg, von Stagnation geprägt. Seeschifffahrt und Seehandel sanken nach der Rückkehr der meisten Exilanten in ihre niederländische Heimat auf das Niveau ab, das Emden gemäß seinen strukturellen Voraussetzungen entsprach: als Ein- und Ausfuhrhafen war es zwar dominierend für das ostfriesische Wirtschaftleben, strahlte aber kaum darüber hinaus. Alle Versuche, daran etwas zu ändern, scheiterten. Das galt sowohl für die hochfliegenden Pläne des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, der 1683 seine Afrikanische Kompanie nach Emden verlegte, als auch für Friedrich den Großen, der 1744 als Nachfolger der Cirksena zum Landesherrn über Ostfriesland wurde. Er hatte mit mehreren Handelskompanieprojekten ebenfalls keinen Erfolg. Lediglich die von den zahlreichen Kriegen nach der Französischen Revolution verursachte Ausweichschifffahrt brachte Emden in den Jahren um 1800 eine zweite Blüte, doch war diese ebenso wie die erste im 16. Jahrhundert letztlich künstlich und ging dementsprechend schnell wieder zu Ende.