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Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58
Di. - So. sowie feiertags:
10:00 - 17:00 Uhr

UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

Januar bis März 2019
KIDS IN!
Mitmach-Aktionen für junge Besucher ab 6 Jahren

29.01.2019 19:30 Uhr Ostfriesisches Landesmuseum Emden, Rummel
„Der ferne Krieg – Medien des Erlebens und Gedenkens“. Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „O welche Lust Soldat zu sein?“
Vortrag von Dr. Karl-Heinz Ziessow, ehem. stellv. Leiter des Museumsdorfes Cloppenburg:

3.Februar 2019 um 11:30 Uhr; Ostfriesisches Landesmuseum Emden
Finissage
„O welche Lust, Soldat zu sein? Ostfrieslands Söhne im Frieden und in ‚Eiserner Zeit‘“

Künstlertreffpunkt Emden

03.März - 26. Mai 2019

 Aufgespürt wird ein Bild Emdens vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum 2. Weltkrieg. Dargestellt wird es anhand von Gemälden, Zeichnungen und Druckgrafiken, die in dieser Zeit entstanden - durch einheimische Künstler wie durch solche, die das abgelegene Ostfriesland und seine Hafenstadt Emden auf ihren Studienreisen durch Norddeutschland entdeckten. Welche Anziehungskraft hatte Emden damals, in der Zeit der beginnenden Industrialisierung auf die Künstler? Was suchten sie, welche Motive hielten sie fest? Das sind nur zwei Fragen, die die Ausstellungsobjekte aufwerfen und die stadtgeschichtlich aber auch im überregionalen kulturellen Kontext beantwortet werden.

So lassen z.B. die Bilder, die überwiegend aus unbekannten Leihgaben stammen, erkennen, dass es gerade in der Zeit der beginnenden Industrialisierung breite Kreise der Bevölkerung gab, die das traditionelle Leben zumindest in Kunstwerken zu bewahren suchten. Ihre Werke führen eine Welt voll alter Traditionen vor Augen, wobei sie diese dann durchaus in der modernen künstlerischen Formensprache festhielten. Da gar nicht so wenige Künstler Emden aufsuchten, darf man durchaus von einem Künstlertreffpunkt Emden sprechen, der auch das regionale Kunstleben inspirierte.

Damit stellt die Ausstellung sowohl eine kunsthistorische als auch eine stadt- und kulturgeschichtliche Reise durch ein Stück Emder Geschichte des 20. Jahrhunderts dar. Es wird mit mit verschiedenen historischen Zeugnissen wie alten Fotografien, zeitgenössischen Zeitschriften, Beschreibungen und Stadtplänen dokumentiert. Das immer wieder gerühmte alte Emder Stadtbild macht, obgleich verloren, bis heute ein Stück Emder Identität aus. Welche Rolle das Wissen um die eigene Vergangenheit im Verständnis von Heimat spielt, wird eine Aufgabe sein, der sich die Museumspädagogik im Rahmen dieser Ausstellung widmet.