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Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58
Di. - So. sowie feiertags:
10:00 - 17:00 Uhr

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Abteilung Ur- und Frühgeschichte/ Frühes Leben an der Küste
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26. Mai - 15:00 Uhr
Finissage
Als Künstler Emden inszenierten

KRIEG ERNÄHRT DEN KRIEG

Ernst von Mansfeld in Ostfriesland 1622-1624

Sonderausstellung vom 21. August bis zum 18. September 2016 in der Vrouw Johanna Mühle, Di-So 14:00-17:00 Uhr

Graf Peter Ernst II. von Mansfeld war zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges einer der bedeutendsten Kriegsunternehmer und Heerführer. Im November 1622 besetzte er mit seinen Truppen die durch innenpolitische Streitigkeiten gelähmte Grafschaft Ostfriesland.

Seine Söldnerarmee versorgte sich aus dem Land und die Ostfriesen sahen sich während der 15-monatigen Besatzungszeit mit Plünderungen, Morden und Vergewaltigungen konfrontiert. Lediglich die Stadt Emden blieb durch ihre im Jahr 1616 fertiggestellten Wallanlagen und ihre engen Beziehungen zu den freien Republiken der Niederlande verschont.

Die Mansfelder Besatzungszeit gilt in Ostfriesland als Schreckenszeit, die das Selbstbewusstsein des Landes nachhaltig erschütterte. Die Ausstellung „Krieg ernährt den Krieg“ – Ernst von Mansfeld in Ostfriesland 1622-1624 zeichnet die Ereignisse anhand zeitgenössischer Flugblätter, Bildflugschriften und Schriftwechsel nach, setzt sie in einen historischen Kontext und gibt Auskunft über Motive und Taten des Kriegsunternehmers Ernst von Mansfeld.

Die Ausstellung ist im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme MUSEALOG entwickelt worden und Teil der zahlreichen Aktivitäten in Emden aus Anlass des 400-jährigen Bestehens des Emder Walls.