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Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58
Di. - So. sowie feiertags:
10:00 - 17:00 Uhr

UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

März bis Juni 2019
KIDS IN!
Mitmach-Aktionen für junge Besucher ab 6 Jahren

3. März-26. Mai
Als Künstler Emden inszenierten
Begleitprogramm

6., 13., 20., 27. März sowie 3. und 10. April
Passionsandachten im Landesmuseum
Wenn alles bricht – Mit Umbrüchen leben

vorübergehende Schließung
Abteilung Ur- und Frühgeschichte/ Frühes Leben an der Küste
vorübergehende Schließung

20. März - 18:15-19:00 Uhr, Rummel
Not beschreien
Passionsandachten im Landesmuseum: Wenn alles bricht – Mit Umbrüchen leben

27. März, 18:15 - 19:00 Uhr, Rummel
Abschied nehmen
Passionsandachten im Landesmuseum: Wenn alles bricht – Mit Umbrüchen leben

12. April - 20:00 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr, Rummel
Fahrt dör de Tied
Jan Cornelius im Dreeklang Ensemble mit Christa Ehrig (Cello) und Klaus Hagemann (Gitarre)

19. Mai 2019, Rathaus am Delft
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
Museen - Zukunft lebendiger Traditionen

Weiteres Objekt aus dem Ostfriesischen Landesmuseums Emden wird untersucht

Wissenschaftliche Kooperation Rüstkammer Emden und Universität Göttingen

27. April 2012

Am 25. April 2012 verließ ein vor allem den Emder Schülern liebgewordenes Objekt die Rüstkammer: Der Schädel mit den Kopfverletzungen von Schlagwaffen trat eine Reise in die Universitätsmedizin Göttingen an, um im Zentrum für Anatomie gründlich untersucht zu werden.
Makroskopische, röntgenologische, endoskopische, rasterelektronenmikroskopische und lichtmikroskopische Techniken wird das Team um den Paläopathologen Prof. Dr. Dr. Michael Schultz anwenden, um neue Erkenntnisse über die Todesursachen aber auch Lebensverhältnisse des Menschen herauszufinden, dessen Schädel bei Jemgum gefunden wurde. Prof. Schultz hatte bereits "Bernie", den "Mann von Bernuthsfeld" untersucht.

Archäologische Skelettfunde geben detailliert Auskunft über Art, Ausprägungsgrad und Häufigkeit von Krankheiten, Verletzungen und andere umweltbedingte Faktoren, die auf die Menschen in vergangenen Zeiten einwirkten. Auf diese Weise erhalten wir heute Kenntnis über interessante Krankheitsfälle, die damals unbekannt bzw. noch nicht erforscht werden konnten. Dies sind vor allem Informationen über die Ursachen und die Häufigkeiten beziehungsweise Verbreitung bestimmter Krankheiten sowie über damals üblichen ärztlichen Hilfsmaßnahmen.

Die Erwartung ist groß, dass mit diesen modernen naturwissenschaftlichen Untersuchungen dem „Mann von Jemgum“ neben der Kenntnis seiner konkreten Todesumstände ein Teil seiner Biographie zurückgegeben werden kann.