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Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58

Öffnungszeiten:
Sa + So 10 – 17 Uhr,
Mo – Fr geschlossen
24./25.12. und 31.12./1.1.22 geschlossen
Sonntag, den 26.12. und 2.1.22 geöffnet

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findet bis auf Weiteres nicht statt
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#ANTISEMITISMUS FÜR ANFÄNGER

Mit Cartoons und Satire gegen Judenhass

2. November - 17. November

Lachen über Antisemitismus, darf man das? Myriam Halberstam, Inhaberin des Ariella Verlags, ist der Meinung: Ja, Jüdinnen und Juden dürfen das! Und Nichtjüdinnen und Nichtjuden auch! Die Verlegerin hat Mitstreiter*innen gesucht – und gefunden: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche und zeigen ihm und der mit ihm einhergehenden Abwertung, Ausgrenzung und Bedrohung humorvoll den sprichwörtlichen Mittelfinger.

Die Ausstellung “#Antisemitismus für Anfänger” präsentiert eine Auswahl der Cartoons und satirischen Texte, die 2020 in der gleichnamigen Anthologie des Ariella Verlags erschienen sind. Diese bilden Reaktionen und Lebensbereiche ab, in denen Judenfeindlichkeit stattfindet, überspitzen sie, betrachten sie mit Ironie und ziehen sie ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft – und beim Ausstellungsbesuch -  trotz der kurzweiligen Unterhaltung -  vielleicht die ein oder andere Diskussion und Reflexion über das eigene Denken und Handeln.

Mit Humor gegen Judenfeindlichkeit
Die Cartoon-Anthologie “#Antisemitismus für Anfänger” versammelt international bekannte Cartoonist*innen aus Deutschland, Israel und den USA, darunter Sam Gross (The New Yorker), Til Mette (Stern), Katharina Greve (Deutscher Cartoonpreis und Kunstpreis “Der freche Mario”), Yaakov Kirschen (DryBones) und Miriam Wurster (Preisträgerin Deutscher Karikaturenpreis & bestes Cartoonbuch 2015). Die satirischen Texte kommen unter anderem von Adriana Altaras, Michel Bergmann, Juna Grossman, Dmitrij Kapitelman, Michael Wuliger, Louis Lewitan und Wladimir Kaminer.