NETZWERKPARTNER

Emden ist erste Reformationsstadt Europas

Ostfriesisches Landesmuseum Emden
RATHAUS AM DELFT
Brückstraße 1 | 26725 Emden
Tel.: +49 (0)4921 - 87 20 58
Di. - So. sowie feiertags:
10:00 - 17:00 Uhr

UNSERE NÄCHSTEN VERANSTALTUNGEN

Freitags 16:00-17:30 Uhr
KIDS IN!
MITMACH-AKTIONEN FÜR KINDER AB 6 JAHREN

23. Juni - 13. Oktober 2019
Begleitprogramm #wissenschaft:ostfriesland

im August, donnerstags um 17:00, freitags um 13:00 Uhr
Ein Happen Kultur
Suppen -Silber -Saufgelage

1. September - 11:30 Uhr
Sonntagsführung auf Plattdeutsch
mit dem Landschaftspräsidenten Rico Mecklenburg zum Auftakt des Plattdüütskmaant

REFORMATION UND FLUCHT

Emden und die Glaubensflüchtlinge im 16. Jahrhundert

Sonderausstellung vom 14. Mai - 5. November 2017

2017 jährt sich zum 500. Mal die Thesenverkündung Martin Luthers, die als Auslöser der Reformation im 16. Jahrhundert gilt. Aus diesem Anlass präsentieren die Johannes a Lasco Bibliothek und das Ostfriesische Landesmuseum Emden die gemeinsame Ausstellung "Reformation und Flucht".

Als „Reformationsstadt" veränderte sich Emden zu jener Zeit grundlegend, sowohl in religiöser als auch weltlicher Hinsicht.
Emden war ein Fluchtpunkt und Schmelztiegel für Glaubensflüchtlinge aus vielen Regionen und Territorien des Reiches und Europas. Mitte des 16. Jahrhunderts lebten mehrere Tausend von ihnen in der Stadt. Sie prägten die Stadt nicht nur konfessionell, sondern machten sie auch zu einer der größten im Reich. Die Glaubensflüchtlinge verhalfen der bürgerlich geprägten Reformation zum Durchbruch und waren wichtige Impulsgeber für den wirtschaftlichen Aufschwung und den Wohlstand der Stadt.

Die Ausstellung im Ostfriesischen Landesmuseum Emden stellt den Wandel der Stadt Emden, ihrer Bevölkerung in sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht dar und beleuchtet ebenso die rechtlich-politischen Veränderungen im Reformationsjahrhundert. Die große Zahl an Glaubensflüchtlingen veränderten das Leben in der Stadt nachhaltig. Deren Bedeutung für die Entwicklung von einer kleinen Hafenstadt zu einer Handelsmetropole, die zum Ende des 16. Jahrhunderts ihre faktische Freiheit erkämpfte, rückt in den Fokus. Wichtiger Teil der Ausstellung im Landesmuseum ist die Darstellung des Zusammenlebens der einheimischen und der zugezogenen Bevölkerung.  Am Beispiel von etwa 30 Lebensgeschichten von Männern und Frauen, Erwachsenen und Kindern, Zugezogenen und Einheimischen werden diese Umbrüche und Veränderungen der Epoche veranschaulicht.

Die Ausstellung in der

 

wird gefördert durch:

 

 

 

 

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags

sowie durch: